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Konservierung

Vergleich: Weinverschluss mit Vakuum, Stickstoff und Argon


Grundsätzlich unterscheidet man drei Arten von Konservierung bei Weinen:

 

Weinverschluss durch Vakuum

Mithilfe einer Vakuumpumpe wird die Luft aus der Weinflasche gepumpt. Spezielle Weinverschlüsse sollen dafür sorgen, dass die Luft nicht wieder in die Flasche zurückströmt.
Der Weinverschluss durch Vakuum ist die am weitesten verbreitete Methode, um Wein eine längere Haltbarkeit zu verschaffen. Allerdings hat dieses Verfahren deutliche Nachteile, die seine Wirkung sehr stark einschränken:
 

  • Manuell lässt sich in der Regel mit dieser Art von Weinverschluss kein echtes Vakuum aufbauen, dazu braucht es hydraulisch unterstützte Pumpen. Somit verbleibt ein hoher Anteil Restsauerstoff in der Weinflasche und es kommt – wenn auch verlangsamt – zur ungewünschten Oxidation.
  • Durch das Pumpen werden wertvolle Aromen aus der Weinflasche gezogen sowie ein Teil der im Wein vorhandenen Perlage. Somit richtet der Weinverschluss durch Vakuum mehr Schaden an, als dass er zur Konservierung beiträgt.
  • Für jede Flasche wird ein Weinflaschenverschluss benötigt – und diese gehen gerne verloren.
  • Die Weinflaschenverschlüsse sind selten wirklich dicht, d. h. es strömt unmerklich wieder Luft nach und der Pumpvorgang muss in Abständen wiederholt werden.

 

Weinverschluss durch das Inertgas Stickstoff

Bei diesem Verfahren wird die in der Flasche befindliche Luft mit speziellen Vorrichtungen durch das Einströmen von Stickstoff verdrängt. Stickstoff ist ein sog. „Inertgas“, d. h., es verbindet sich kaum mit anderen Stoffen, es ist reaktionsarm. Stickstoff ist etwas leichter als Luft: Die relative Dichte zur Luft beträgt 0,9669 kg/m3 . Aufgrund dieses Umstands muss die Luft vollständig aus der Flasche verdrängt werden, damit keine Oxidation mit dem Wein stattfinden kann. Außerdem muss die Flasche sofort nach dem Einleiten des Stickstoffs wieder verschlossen werden, da das Gas ansonsten ausströmt und Luft nachkommen kann.

 

Weinverschluss mit dem Edelgas Argon

Argon gehört zu der Gruppe der Edelgase und ist ein „echtes“ Inertgas, da es sehr reaktionsarm ist, sich nahezu gar nicht mit andern Stoffen verbindet und nur aus einem Atom besteht. Es ist das von Winzern am häufigsten verwendete Edelgas, um Wein eine längere Haltbarkeit zu verschaffen.


Bei der Anwendung unseres patentierten Weinflaschenverschluss-Systems wird der Rest des Weins in der Flasche mit dem Edelgas Argon überlagert, um eine Oxidation zu verhindern. Argon ist ein farb-, geschmacks- und geruchloses Edelgas. Es ist chemisch absolut inert, d. h., es reagiert insbesondere mit keinem Bestandteil des Weines in irgendeiner Weise und führt dementsprechend zu keiner Aroma- und Geschmacksveränderung. Argon ist gesundheitlich absolut unbedenklich und gehört zu den in der EU zugelassenen Lebensmittelzusatzstoffen (E 938). 
Da Argon deutlich schwerer als Luft ist (relative Dichte zu Luft 1,379 kg/m3)), reicht eine dünne Schicht auf dem Wein, um die Oxidation zu verhindern. Die Luft muss nicht vollständig aus der Flasche verdrängt werden.